Ein Hauch von Olympia auf dem Wusterwitzer See von s.ziem

Aurelia und Lenja mit einer eindrucksvollen Leistung

Die Landeskanuverbände Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg kamen am vergangenen Sonntag mit 230 nominierten Sportlerinnen und Sportlern zum jährlich stattfindenden \'Olympiapokal\'. Es waren die Besten in den Altersklassen Schüler und Jugend, die sich bei den Regatten der zurückliegenden Saison durch ihre Leistungen hervorgetan haben.
Über die Einladung zum 23. Olympiapokal des Landestrainers von Sachsen-Anhalt Björn Bach, der zugleich Stützpunktleiter des Bundesstützpunktes des Sportclub Magdeburg, Abteilung Kanu ist, freuten sich auch Aurelia Jänisch, Lenja Wendt, Carolina Schink, Nina Schoof und John Kwasniwewski von den Wassersportfreunden Burg, Abteilung Kanu.
Die Trainer René Kwasniewski und André Preer der Abteilung Kanu von den Wassersportfreunden Burg e. V. hoben hervor, dass dieser Wettkampf als Sichtung und Förderung von Nachwuchskadern dient und vom Deutschen Kanuverband unterstützt wird. „Diese Einladung ist eine Auszeichnung derer, die sich über das Jahr bei den Regatten durch ihre Leistungen besonders hervorgetan haben“, so André Preer.
Nur je zwei Boote aus jedem Bundesland, im Kajak Einer (K1) und Zweier (K2), durften an den Start gehen. Im K4 ein Boot und je eine Staffel. Es ging über die Distanz von 500m.
Im K1 der Schüler B zeigte Aurelia Jänisch mit ihrem 2. Platz, dass sie nun auch in der ostdeutschen Spitze angekommen ist. Der vierte Platz von Lenja Wendt, vom Kanuverein Börde Magdeburg, in dieser Saison für Burg startend, krönte das hervorragende Abschneiden beider im K1. Beide setzten im K2 noch eins drauf. Mit einem begeisterndem Endspurt verwiesen Lenja und Aurelia das Boot von Brandenburg auf Platz 2. „Eng waren die Platzierungen. Daher findet auch der 4. Platz von Nina Schoof und Carolina Schink große Anerkennung“, zeigte sich Kwasniewski zufrieden. Mit Spannung wurde die Königsdisziplin, der K4, von den mitgereisten Eltern erwartet. Hier starteten Aurelia und Lenja mit zwei Sportfreundinnen aus Halle im Boot für Sachsen Anhalt eine Altersklasse höher (Schüler A). Es gestaltete sie ein „Kopf an Kopf“ Rennen. Knapp mussten sich die Sachsen-Anhaltiner-Mädel dem Brandenburger Boot geschlagen geben.
John Kwasniewski enttäuschte ebenfalls nicht. Eine Altersklasse höher startend belegte er im Kanadier Einer (C1) einen sehr guten 6. Platz und konnte bei den Älteren bereits gut mithalten.
Wie vom Trainerteam am Ende der Paddelsaison zu hören war, stehen im Oktober/November allgemeinathletische Tests bei SC Magdeburg am Zollhafen an. Danach geht es in das Wintertraining, wo das Kraft- und Ausdauertraining den Schwerpunkt einnimmt. Aber auch die Schwimmhalle ist ein fester Anlaufpunkt.

02.10.2017