Burger Kanuten der Wassersportfreunde schauen auf eine ereignisreiche zweite Saisonhälfte von s.ziem

Abteilung Kanu wieder zum Landesleistungsstützpunkt berufen

Die Kanuten der Wassersportfreunde Burg blicken nach dem Kadertest am vergangenen Wochenende, an dem 6 Sportler und Sportlerinnen am Landesleistungszentrum in Magdeburg teilnahmen, auf eine anstrengende zweite Hälfte der Saison zurück und werteten diese im Team der Trainer und Übungsleiterinnen aus. Bedingt durch die Pandemie wurden alle Regatten im Frühjahr abgesagt und recht viele im Spätsommer und Herbst neben den feststehenden Wettkämpfen nachgeholt. Somit waren die Burger Kanuten an 7 Wochenenden hintereinander mit ihren Booten unterwegs. Der Trainer René Kwasniewski dazu:“ Das war schon eine heiße Zeit, die den Kanuten und Kanutinnen einiges abverlangt hat. Dies wurde aber mit vielen Medaillen und Pokalen sowie hervorragenden vorderen Plätzen belohnt. Besser geht es natürlich immer, trotzdem haben sich das Training und die vielen Schweißtropfen ausgezahlt. Aber es wurden auch hier und da Trainingsrückstände aufgezeigt.“
So bei den jüngsten, die im Einer Kajak noch nicht immer alles optimal umsetzen konnten. Dagegen funktionierte es in den Mannschaftsbooten der Schüler C besser. In Werder an der Havel paddelte der K2 der Schüler C in der Besetzung Rudi Neubauer und Eddi Thiem auf den 2. Platz. Und bei den Kreis-Kinder- und Jugendspielen konnte Luca Richter den Pokal in seiner Altersklasse mit nach Hause nehmen.
Im Bereich der Canadier sind die Wassersportfreunde positiv über die Entwicklung von Max Simstedt und Leonhard Prange überrascht. „Eigentlich nicht überrascht, denn durch die intensive Arbeit beim Training und überstandenen Technikproblemen bei den beiden, zeichnete sich der Weg bereits bei den Regatten ab.“ So der Übungsleiter Sven Ziem dazu. Daher auch der Erfolg bei der Landesmeisterschaft über die lange Strecke in Halle mit dem Vizemeistertitel. Auch Benno Steffen und Jason Beier sind bei den Canadiern in ihrer Altersklasse immer für eine Überraschung bereit. Bei der Landesmeisterschaft in Halle wurde Jason mit dem dritten Platz belohnt und Benno konnte bei der Calbenser Herbstregatta ebenfalls mit dem dritten Platz überzeugen.
In der Altersklasse und der Leistungsklasse sind die Burger Kanuten auf Regatten sehr häufig gut vertreten. So sind Nicole Mai-Prange und Sven Ziem aktuell mit dem Landesmeistertitel über die lange Strecke dekoriert.
Die Erfolge auf den Regatten und die ausgezeichneten Nachwuchsarbeit, verbunden mit den Delegierungen von Sportlerinnen und Sportlern an das Landesleistungszentrum Magdeburg waren erneut ausschlaggebend für die Berufung der Abteilung Kanu der Wassersportfreunde zum Landesleistungsstützpunkt durch den Landessportbund Sachsen-Anhalt. Die Ernennung zum Stützpunkt wurde auf der letzten Hauptausschusssitzung des KSB vorgenommen. Gleichzeitig konnte ab September dieses Jahres erneut eine Talentgruppe ihre Ausbildung auf dem Kanal aufnehmen.
„Aber auch die Übungsleiterinnen und Übungsleiter hatten viel Einsatz gezeigt.“, so Trainer Kwasniewski. Neben dem Training in der Woche ist für die Regatten am Wochenende viel zu organisieren und vorzubereiten. Es müssen Fahrzeuge besorgt werden, es muss Verpflegung eingekauft werden, der Bootswagen muss beladen werden und die Meldung zu den Regatten muss rechtzeitig erfolgen. Dafür gilt der Dank des Abteilungsleiters Kanu den Übungsleiterinnen Aurelia Jänisch, Nicole Mai-Prange und den Übungsleitern Karsten Fanselow und Sven Ziem. Neben den Ausbildern sind natürlich auch Kampfrichter für das Gelingen einer Regatta bedeutend. So ist Ole Puhlmann im Kampfrichterteam Sachsen-Anhalts als Newcomer eine verlässliche Größe für die Kanuten der Wassersportfreunde Burg geworden.

02.01.2022